Presse

Team ecolar in der Presse. Berichterstattung über Fortschritte und Meilensteine.

2012

 

2011

Häuslebauer sind adventlich gestimmt

Südkurier — Josef Siebler

Konstanz – Langsam wird es ernst bei der Solar-Weltmeisterschaft. Das Team der HTWG Konstanz, das sich Ecolar nennt, hat bei einem mehrtägigen Aufenthalt in Madrid das Thema vertieft.
Das HTWG-Team von Ecolar ist ganz auf Advent eingestellt: Es hat eine Kalender-Aktion gestartet. Aber Zeit zum Feiern ist kaum, denn der Bau des Solarhauses steht an.

Doch jetzt sind die Studenten auch weihnachtlich gestimmt. Daher schauen derzeit alle gespannt auf eine Adventskalender-Aktion im Internet.
Die HTGW nimmt am Solar Decathlon teil, der einer Weltmeisterschaft im Bau von Solarhäusern entspricht. Studententeams nehmen daran teil, sie entwerfen, planen und bauen ein Haus, das mit Solarenergie gespeist wird. 20 Hochschulen werden ihre Lösung kommendes Jahr in Madrid präsentieren. Die HTWG-Studenten bauen ihr Gebäude auf dem Gelände am Seerhein, es wird dann zerlegt und in die spanische Hauptstadt transportiert.
Die ersten Teile des Hauses werden ab Januar produziert. Bis März laufen die Vorarbeiten und die Produktion aller Elemente. Von März bis Juni soll das Haus dann gebaut werden, berichten Bettina Grosshardt und Daniela Müller vom Organisations- und Kommunikations-Team. Im Juli wird getestet, ob alles funktionstüchtig ist, schließlich wird das Gebäude Anfang September in Madrid sein, denn der Wettbewerb selbst läuft Mitte September.
Es ist eine Mammutaufgabe, das Team muss an alles denken. Jedes Ausstattungselement, ob im Badezimmer oder im Heizungsraum muss bedacht werden. Das Team übernimmt die Sponsorensuche, die Werbung und es muss den Transport organisieren. Daher haben die Studenten mit früheren Teilnehmern des Wettbewerbs gesprochen. Es sind wertvolle Erfahrungen: „Manche Teams haben am Ende das Geld nicht mehr gehabt, um das Haus heim zu transportieren“, sagt Bettina Müller. Das soll der HTWG nicht passieren. So ist das ganze Projekt immer wieder eine Herausforderung. Bettina Grosshardt: „Das ist mein erstes Semester, in dem ich keine Architektur mache.
“ Es arbeiten zwar viele Fachbereiche der Hochschule mit, aber die Studenten müssen alle über den Tellerrand blicken. Sie sehen darin eine große Chance: „Es ist auch die Möglichkeit, im Studium etwas zu machen, das tatsächlich realisiert wird“, sagt Bettina Müller. Die Teilnehmerzahl schwankt zwischen 30 und 40, da manche Aufgaben nur zeitweilig anfallen, das Übersetzen spanischer Unterlagen etwa.
Elf Studenten waren jüngst in Madrid bei einem Workshop, der zu den Pflichtaufgaben des Solar Decathlon gehört. Teams aus China, Japan, Ägypten und anderen Ländern der Welt sprachen über den Zwischenstand, die Organisatoren des Wettbewerbs gingen zudem mit ihnen die Pläne durch. Die HTWG-Studenten haben auch die Fläche des Hausstandorts ausgemessen. Und die Teilnehmer schauten sich schon um, wo in Madrid Baumärkte oder Elektro-Fachgeschäfte für den Notfall während des Decathlons zu finden sind.
Da Werbung ein wesentlicher Pfeiler des Konzepts ist, hat das Ecolar-Team eine eigene Facebook-Seite im Internetz. Im Dezember lädt es seine Freunde zur Kalender-Aktion ein. Jeden Tag wird ein Geschenk verlost, das Geschäfte und Gastronomiebetriebe gestiftet haben (Infos auf www.ecolar.de).

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