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Team ecolar in der Presse. Berichterstattung über Fortschritte und Meilensteine.

2012

 

2011

In Madrid warten starke Gegner

Südkurier - Josef Siebler

Team Ecolar an der HTWG feilt weiter an seinem Solarhaus für die Weltmeisterschaft in Spanien

Die Begeisterung an der Hochschule HTWG ist groß. Das fächerübergreifende Team Ecolar arbeitet derzeit an einem energieautarken Haus, mit dem es am Solar Decathlon Europe 2012 in Madrid teilnehmen wird, einer Art „Solar-Weltmeisterschaft“ mit 20 Hochschul-Teams. Jüngst wurde Zwischenbilanz gezogen.

Bei Professor Thomas Stark vom Fachgebiet Energieeffizientes Bauen laufen die Fäden zusammen. Er erwartet in der spanischen Hauptstadt starke Gegner beim Rennen um das beste Solarhaus: „Das ist ein hochkarätiger Wettbewerb.“ Doch HTWG-Präsident Kai Handel zeigte sich bei der Präsentation der Zwischenergebnisse zur Freude der Studenten optimistisch, er hoffe auf den Gewinn, sagte er. Handel lobte den fächerübergreifenden Ansatz. „Das ist eins unserer besten Projekte zurzeit.“ Energieeffizienz sei für die Konstanzer Hochschule ein wichtiges Anliegen. Er freue sich daher, dass Thomas Stark vor vier Jahren an die HTWG gekommen sei. Bürgermeister Kurt Werner sprach von einem hervorragenden Projekt. Er würdigte das große Engagement der Studenten bei der Entwicklung eines Hauses mit zukunftsorientierten Konzepten.

Am Projekt arbeiten rund 100 Studenten aller Fakultäten zwei Jahre lang zusammen. Thomas Stark ist mit dem bisherigen Ergebnis sehr zufrieden: „Es ist aus meiner Sicht hervorragend. Ich freue mich, dass wir so viele motivierte Studenten haben.“ Die Bandbreite sei sehr groß, da Themen wie eine Marktfähigkeits-Analyse, Sponsorensuche oder das Einbeziehen externer Berater dazugehören. Er bedankte sich bei den Partnern aus der Wirtschaft: „Das funktioniert hervorragend, unser Projekt scheint gut anzukommen.“

Nun machen sich die Teilnehmer an die Umsetzung. Während des Sommersemesters wird das Haus gebaut und getestet, bevor es nach Spanien transportiert wird. Das Team setzt auf altbewährte Baustoffe, die den heutigen Anforderungen angepasst werden. Grundlage ist das Baukastenprinzip, erläuterte Linda Wenninger, „wir machen im Prinzip Lego für Große“. Aber der Hintergrund ist natürlich ernster Natur. Das Solarhaus soll nach dem Wettbewerb auch auf dem Gelände der HTWG als Lehr-, Forschungs- und Demonstrationsgebäude genutzt werden.

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